PRESSE
19.06.2015, 12:31 Uhr | LR Heike Lehmann
Graue Front in Finsterwalde verschwindet
Häuserzeile in der Mecklenburger Straße bekommt farbenfrohe Fassaden
FINSTERWALDE Jetzt bekommt das "Eingangstor" zum Südkomplex, dem zentrumsnahen Plattenbaugebiet von Finsterwalde, ein attraktiveres Äußeres. Die graue Front in der Mecklenburger Straße gehört nach moderner Fassadengestaltung bald zur Geschichte.

Foto: Heike Lehmann, René Junker, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde (3.v.l.) mit den Mitarbeitern der Firma Isomat aus Massen, die die Malerarbeiten ausführen.
Die Wohnungsgesellschaft Finsterwalde hat in der Mecklenburger Straße 2 bis 24 die Fassadengestaltung in Angriff genommen. In zwei Bauabschnitten wird dort bis zum Frühjahr 2016 das triste Grau verschwinden. "So richtig schick war diese Häuserzeile ja nicht", gab Geschäftsführer René Junker dieser Tage zu. Der Plattenbaucharme soll jetzt verschwinden. "Die Rue de Montataire wird immer mehr frequentiert. Das nimmt mit dem Bau der neuen südlichen Stadtkernentlastungsstraße eher noch zu", vermutet Junker. Deshalb wolle man dort angrenzend für "echte Hingucker" sorgen.
Junker erklärt: "Die drei Verbinder zwischen den Blöcken wollen wir künstlerisch gestalten lassen. Eine Fläche könnte die Sängertradition aufgreifen, eine soll unserer Eigenwerbung dienen und für die dritte hoffen wir auf einen kommunalen Partner. Die Ideensammlung läuft."
Die 120 Wohnungen in den vier miteinander verbundenen Blöcken erfreuen sich großer Beliebtheit, so der Geschäftsführer. "Wir haben hier kaum Leerstand." Ein Grund mehr, das Objekt aufzuwerten.
Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich Anfang August beendet sein. Dann haben die Mecklenburger Straße 14-18 und 20-24 straßen- und hofseitig frische Farbe. Gedämmt werden muss dort nicht extra, die Energieauflagen seien mit dieser Bauweise erfüllt. Der zweite Bauabschnitt ist dann ab Frühjahr 2016 für die Häuser Nummer 8-12 und 2-6 vorgesehen. Damit werden auch die Kosten mit etwa 130 000 Euro pro Bauabschnitt auf zwei Jahre gesplittet.
Bei den Bewohnern habe es zunächst leichte Irritationen gegeben, als die mit Efeu berankten Fassaden durch den Hausmeisterservice freigeschnitten wurden. Doch das Farbprojekt der Firma Brillux aus Cottbus überzeuge zunehmend.
Auch an den benachbarten Würfelhäusern sollen die Fassaden erneuert werden. Am Schloßpark 1 im Jahr 2016 und am Schloßpark 3 und 5 voraussichtlich 2017 – "allerdings dezent", so Junker. "Denn dominieren sollen dort weiterhin das Schloss und der Schlosspark."

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